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Haftung bei einer Limited


Die Haftung einer Limited ist auf die Höhe ihres Eigenkapitals beschränkt.

Die Haftung der Gesellschafter beschränkt sich nur auf die Höhe der jeweils erbrachten Einlage. Gesellschafter haften also nur mit der Höhe der übernommenen Anteile. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.

Der Director (Geschäftsführer) der Limited kann allerdings gleich doppelt in die persönliche Haftung geraten: Entsprechend einem GmbH-Geschäftsführer kann er nach deutschem Handels-, Insolvenz-, Steuer- und Strafrecht sowie nach BGB belangt werden. Zusätzlich muss er sich nach englischem Gesellschaftsrecht verantworten.

Verschiedene Umstände können neben einer persönlichen finanziellen Haftung auch zur strafrechtlichen Verfolgung führen.

Eine weitere Überlegung zur Abschätzung des Haftungsrisikos: Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft werden vor Gericht immer als Vollkaufmann angesehen. Auch wenn Sie sich im Falle einer Gerichtsverhandlung auf Unwissenheit bzgl. den Haftungsbestimmungen einer Limited berufen oder darstellen, auf falsche Versprechungen einer Limited-Gründungsagentur hereingefallen zu sein, wird Sie das vor Gericht nicht schützen.

Bei allen Fragen zu Haftungsfragen im Rahmen der Gründung einer Limited hilft Ihnen eine Gründungsagentur. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: